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Werkstattausrüstung

Wie eine sinnvolle Ausstattung Ihrer Holz-Werkstatt aussehen könnte, erfahren Sie auf dieser Seite. Nehmen Sie sich aber beim Kauf der Werkzeuge unbedingt einen Grundsatz zu Herzen:

Qualität statt Quantität!

Billiges Werkzeug hindert mehr als das es nützt. Vor allen Dingen macht die Arbeit keinen Spaß mehr!

 

 

Flachdübelfräse

Eine der besten Erfindungen in der Holzbearbeitung der letzten 30 Jahre ist und bleibt für mich die Flachdübelfräse. Erfunden hat diese Maschine 1955 der Schweizer Schreinermeister Hermann Steiner. Die Firma "Lamello" ebenfalls aus der Schweiz, die dieser Maschine und den Verbindungsplättchen auch den eigentlichen Namen gab, stellt diese sehr hochwertigen Maschinen und viele weitere innovative Verbindungstechniken her. In der Fachliteratur wird aber meistens von Flachdübel oder Formfeder gesprochen, wenn man einen Lamello meint.

Wer einmal mit dieser Maschine gearbeitet und das System durchschaut hat, wird den alt bekannten Runddübel so gut wie nie mehr anrühren. Genauer und vor allen Dingen einfacher lässt sich eine Eckverbindung nicht herstellen. Flachdübel sind ovale oder ellipsenförmige, 4 mm starke Querholzplättchen, die in einen zuvor gefrästen Schlitz gesteckt werden. Durch ihre Ellipsenform lassen sie sich, im Gegensatz zu Runddübeln, in dem 4 mm breiten Schlitz verschieben bzw. ausrichten. Das erleichtert eine genaue Ausrichtung der Holzteile beim Verleimen. Das Herstellen der Schlitze erfordert allerdings eine Spezialmaschine: die Flachdübelfräse.

Diese Flachdübelfräsen liegen im Preissegment von 200,-- bis 350,-- Euro. Das mag auf den ersten Blick etwas teuer erscheinen, aber ich verspreche Ihnen, dass sich diese Investition sehr schnell bezahlt macht. Den günstigsten Einstieg ins "Flachdübeln" bietet das Vorsatzgerät der Fa. wolfcraft. Sie heißt dort Multiholzfräse und wird für ca. 55,-- Euro angeboten. Angetrieben wird das Vorsatzgerät von einem Winkelschleifer, den Sie sich noch zusätzlich kaufen müssen. Komplett werden Sie aber nicht mehr als 100,-- Euro für eine voll funktionstüchtige Flachdübelmaschine ausgeben müssen. Wenn Sie sich einmal ein Bild über die zahlreichen Möglichkeiten dieser fantastischen Maschine machen möchten, empfehle ich Ihnen unseren Kurs: Flachdübel spezial. Hier lernen Sie, wie man eine Flachdübelmaschine richtig benutzt. Diese kleinen aber höchst wirkungsvollen Tricks, stehen nämlich in keiner Bedienungsanleitung.

Ich denke nicht, dass ich übertreibe, wenn ich behaupte: Flachdübeln kann süchtig machen!

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Flachdübelfräse


Den preiswertesten Einstieg in die Welt der Flachdübel, bietet die Fa. wolfcraft mit ihrer Multiholzfräse, einem Vorsatzgerät aus Kunststoff für den Winkelschleifer. Zum Preis von ca. 55,-- Euro (ohne Winkelschleifer), bekommt man eine voll funktionstüchtige Flachdübelfräse, die - bis auf eine stufenlose Schrägstellung des Anschlags - alles bietet, was man von einer Flachdübelfräse erwartet.

Wer ca. 340 Euro übrig hat, erhält mit der Flachdübelfräse der Fa. DeWalt, eine absolute Profimaschine. Diese Fräse besitzt einen der besten Metallanschläge, den es momentan bei Flachdübelfräsen gibt. Eine präzise, stufenlose Höheneinstellung über ein Zahnradgestänge, bei gleichzeitiger Schrägstellung, bilden die Highlights dieses Anschlags. Mit weniger sollte sich ein professioneller Heimwerker nicht zufrieden geben!