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Wie eine sinnvolle Ausstattung Ihrer Holz-Werkstatt aussehen könnte, erfahren Sie auf dieser Seite. Nehmen Sie sich aber beim Kauf der Werkzeuge unbedingt einen Grundsatz zu Herzen: Qualität statt Quantität! Billiges Werkzeug hindert mehr als das es nützt. Vor allen Dingen macht die Arbeit keinen Spaß mehr!
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Oberfräse Ohne Übertreibung kann man die Oberfräse als das vielseitigste Elektrowerkzeug bezeichnen. Mit ihr kann man auf einfachste Art und Weise fälzen, nuten, profilieren, bohren und nach Schablonen fräsen. Für diese Arbeiten wird ein großes Sortiment an Fräsern angeboten, die man in zwei Kategorien einteilt: Fräser die ins Holz eintauchen können und solche die zur Kantenbearbeitung eingesetzt werden. Für den Heimwerker bietet der Fachhandel Fräser mit 6 mm und 8 mm Schaftdurchmesser an. Da preislich kein Unterschied zwischen beiden besteht, sollten Sie aufgrund seiner Laufruhe immer den 8 mm Schaftfräser einsetzen. Bei einigen Maschinen müssen Sie dann aller-dings die Spannzange, die den Fräser festspannt, gegen eine 8 mm Spannzange austauschen. Ein deutlicher Preisunterschied besteht aber im Material des Fräsers. Ein Fräser aus HSS (Hochleistungsschnellstahl), kostet etwa die Hälfte eines HM (Hart-metall bestückten) Fräsers. Wer diesen hohen Preis zahlt, erhält mit dem HM-Fräser einen Universalfräser, der nicht nur für Weichholz (HSS-Fräser), sondern auch für Hart-holz und alle Plattenmaterialien wie z.B. Spanplatten, Sperrholz und Multiplex geeignet ist; selbst Plexiglas und Alu sind für diesen Fräser kein Problem. Da Fräser in guter Qualität nicht gerade billig sind, sollten Sie die Auswahl der Fräser unbedingt an Ihrem Bedarf ausrichten. Bei den Nutfräsern beispielsweise reichen 5, 10, und 20 mm Durchmesser als Grundausstattung völlig aus. Mit diesen Größen lassen sich durch zweimaliges Fräsen alle Nutbreiten zwischen 5 und 40 mm herstellen. Als Kanten-fräser benötigen Sie für sehr viele Arbeiten unbedingt einen Abrundfräser mit Kugel-lager. Mit diesem Abrundfräser können Sie auch gefahrlos die ersten Schritte im Um-gang mit der Oberfräse durchführen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein striktes Einhalten einiger Grundregeln: Grundregeln:
Halten Sie sich unbedingt an diese Grundregeln, dann erfahren Sie die effektivste und sicherste Art der Holzbearbeitung, bei der Spaß und Erfolg fast garantiert sind. Besonders häufig werden Sie in Zukunft die Oberfräse zur Bearbeitung der Holzkanten mit einem Profilfräser einsetzten. Dazu sollten Sie nur Fräser mit Kugellager benutzen. Im Handel befinden sich allerdings auch preiswertere Fräser mit Anlaufzapfen. Da aber der Anlaufzapfen mit der gleich hohen Drehzahl der Oberfräse von ca. 27 000 U/min mitläuft, hinterläßt er an der Holzkante durch die entstehende Reibungshitze hässliche Brandspuren, die Sie dann wieder mühsam wegschleifen müssen. Bei den Fräsern sollten Sie daher nicht sparen, denn sie entscheiden mehr noch als die Oberfräse selbst über Erfolg und Mißerfolg. Auch das Falzen oder Nuten ist mit der Oberfräse und passendem Nutfräser kein Problem. Bei schmalen Werkstücken setzt man die Oberfräse allerdings besser stationär ein. Dies ist besonders einfach, wenn sich der Motor der Oberfräse aus dem Fräskorb herausnehmen läßt. Der Motor kann dann wie eine Bohrmaschine in einen Bohrständer eingespannt werden, auf den eine Holzplatte mit Anschlag geschraubt wird. Eine weitere Möglichkeit die Oberfräse stationär einzusetzen, ist sie unter einen Maschinentisch zu schrauben. Hierfür werden im Handel die unterschiedlichsten Tische aus Metall (meist dünnem Blech) angeboten. Alle haben dabei eines gemeinsam: die Tischfläche ist meistens zu klein und instabil. Das beutet konkret (wie so oft imLeben) selbst Hand anlegen und besser einen stabilen vernünftigen Tisch selber bauen. Gerade der stationäre Einsatz der Oberfräse bietet ungeahnte Möglichkeiten, die Sie mit der frei geführten Maschine in dieser Präzision nicht erreichen können!!! Ich habe einen solchen Tisch in der Zeitschrift selbst ist der Mann , Ausgabe 4/98, Seite 68-71, gebaut und ausführlich beschrieben. Ein weiterer, ebenfalls von mir entwickelter Frästisch ist in Heft 1/02 Seite 30-35 erschienen. Beide Hefte, Kopien oder Baupläne können Sie bei der Redaktion anfordern. Den Frästisch aus Heft 1/02 finden Sie auch als kostenlosen Bauplan unter der Rubrik: "baupläne" oben in der Menüleiste. Zum Schluß möchte ich Ihnen noch die wichtigsten Fräser nennen, was allerdings nicht bedeuten soll, dass Sie sofort zum Händler laufen und gleich alle auf einmal kaufen müssen. Kaufen Sie erst dann einen Fräser, wenn Sie ihn auch wirklich benötigen und einsetzen. Denn nur dann hat er sich auch gelohnt! Alle folgenden Fräser sollten hartmetall bestückt und mit 8 mm Schaft ausgestattet sein!
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