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Werkstattausrüstung

Wie eine sinnvolle Ausstattung Ihrer Holz-Werkstatt aussehen könnte, erfahren Sie auf dieser Seite. Nehmen Sie sich aber beim Kauf der Werkzeuge unbedingt einen Grundsatz zu Herzen:

Qualität statt Quantität!

Billiges Werkzeug hindert mehr als das es nützt. Vor allen Dingen macht die Arbeit keinen Spaß mehr!

 

 

Spannwerkzeug

Neben gutem Handwerkzeug gehört auch eine Auswahl an Zwingen zur Grundausstattung. Besonders empfehlenswert sind die Klemmzwingen aus Holz, denn sie hinterlassen wegen Ihrer Korkauflagen keine Druckstellen auf dem Werkstück und der Anpressdruck reicht für die meisten Arbeiten völlig aus. Wollen Sie aber z. B. Leimholz selbst erstellen, müsssen Sie wegen ihres wesentlich höheren Anpressdruckes Schraubzwingen verwenden. Zum Schutz der Holzoberfläche benutzt man beim Zusammenpressen immer so genannte Zulagen aus Restholz.

Anstelle von Zwingen können auch Spanngurte (Ratschenzurrgurte) eingesetzt werden. Sie sind preiswerter und leichter als Zwingen, zudem lassen sie sich durch mehrere Gurte beliebig verlängern. Beim Zusammenleimen eines Rahmens bespielsweise reicht ein Spanngurt aus, um alle vier Eckpunkte mit einem gleichmäßig hohen Anpressdruck zu versehen.

Eine solche üppige Zwingenwand mag auf den ersten Blick etwas übertrieben aussehen, aber die Erfahrung lehrt, dass man nie zuviel, sondern meistens zuwenig Zwingen hat. Sie müssen ja nicht gleich die ganze Wand aufeinmal bestücken. Kalkulieren Sie aber ruhig etwas mehr Platz für den Zwingennachschub ein, den man sich ja auch zu diversen Anlässen schenken lassen kann. Wichtig für einen reibungslosen Zwingeneinsatz, ist aber eine übersichtliche Anordnung aller Spannwerkzeuge. Am besten hängen Sie sie auf Halteleisten aus Holz, die einfach an die Wand geschraubt werden.

Aber auch ein mobiler fahrbarer Zwingenwagen ist eine sinnvolle Aufbewahrung, da Sie den Wagen immer dort hin fahren können, wo Sie gerade die Zwingen und das gesamte andere Zubehör zum Verleimen benötigen. Das spart nicht nur Nerven, sondern vor allem wertvolle Zeit beim Verleimen.

Den Bauplan zum Zwingenwagen finden Sie in der Holzidee Ausgabe 4 zu bestellen unter folgendem Link: http://www.holzidee-magazin.de/abo.htm


Hier die Vorderansicht des Wagens:


Und hier die Rückansicht:

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Spannwerkzeuge


Damit Schraubzwingen auf der Holzoberfläche keine Druckstellen hinterlassen, sollten immer gehobelte und glatte Kanthölzer als Zulagen verwendet werden.

Besonders bei der Herstellung von Leimholz ist ein großer Pressdruck gefordert. Die Exzenterzwingen der Fa. wolfcraft bieten diesen enormen Druck, durch einfaches Umlegen des Exzenterhebels. Wer oft Leimholz selbst herstellt wird diese schnelle und Handflächen schonende Zwinge lieben. Aufgrund der großen gummierten Druckflächen, sind bei dieser Zwinge keine Zulagen nötig.

Bei großen Spannweiten sind Schraubzwingen (auch "Knechte" genannt) mit starken, verwindungssteifen Metallschienen (Hohlprofilschiene) besonders wichtig. Bei billigen Schraubzwingen verbiegen sich die Metallschienen schon bei geringem Pressdruck, so dass ein winkliges Spannen fast unmöglich ist. Die Korpuszwinge der Fa. Bessey bietet ein perfektes winkliges Spannen ganz ohne die sonst nötigen Holzzulagen.